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Ego-States Schweiz
Die Ego-State-Therapie (englisch: ego state therapy, lateinisch ego "ich", englisch state "Zustand") ist ein effizienter psychotherapeutischer Ansatz, der mit Persönlichkeitsanteilen, den Ego-States arbeitet. Diese Anteile sind Zustände, Energien des Ichs, die jedermann hat. Schwierigkeiten entstehen, wenn Ego-States in Schmerz, Trauma, Angst oder Wut verharren und darin gefangen bleiben. Der Ego-State-Therapeut arbeitet, statt "nur darüber zu reden", direkt mit dem Persönlichkeitsanteil oder Zustand, der von Veränderung den grössten Nutzen zieht. Die Ego-State-Therapie wurde von den US-Amerikanern John und Helen Watkins ab 1980 aus der Traumatherapie entwickelt. Sie hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und wird heute nicht nur bei Problemen, sondern auch zur Stärkung, Ressourcenaktivierung und Leistungsoptimierung eingesetzt.
Das Ziel der Ego-State-Therapie ist Integration, d.h. dass die verschiedenen Ich Zustände in harmonischen Beziehungen miteinander existieren. Dies erreicht man durch die Auflösung von Konflikten zwischen den verschiedenen Ego-States und durch Verbessern ihrer Kommunikation und Kooperation miteinander. Auf der Grundlage der Hypnotherapie Milton Ericksons integriert die Ego-State-Therapie Techniken aus der Einzel-, Familien- und Gruppentherapie.
Die Ego-State-Therapie ist für ein breites Behandlungsspektrum geeignet; dieses reicht von Angst, Phobie, Zwang, Tics und Schmerzen über akute Belastungsstörungen bis hin zu posttraumatischem Stress und dissoziativen Erkrankungen. Das Ego-State-Modell kann auch ressourcenorientiert genutzt werden: in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, bei Leistungsoptimierung in Beruf oder Sport, in der Paartherapie, bei Schwangerschaft und Geburt oder bei Verlust- und Trauerprozessen.
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IRRT-Institut Schweiz
IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) wurde in ihren Grundzügen Anfang der 1990er Jahre als eine auf Imagination basierende Therapiemethode zur Behandlung von Traumafolge-störungen (Typ-I und Typ-II Traumatisierungen, komplexe PTBS), ursprünglich zur Behandlung von erwachsenen Opfern kindlichen sexuellen oder körperlichen Missbrauchs entwickelt. Ihr Urheber ist Prof. Dr. Mervyn Schmucker. Seit 2009 wurde die IRRT in Zusammenarbeit mit Dr. Rolf Köster angepasst, verfeinert, in ihrem Indikationsspektrum deutlich erweitert und kann heute auf sämtliche belastungsabhängigen psychischen Störungen, insbesondere Angststörungen, Depressionen, Trauerreaktionen und auch Persönlichkeitsstörungen angewendet werden.
IRRT ermöglicht eine schonende Bearbeitung der belastenden Bilder, Blockaden und Schemata. Ursprünglich aus der kognitiven Verhaltenstherapie entwickelt, lässt sich IRRT gut in verhaltenstherapeutische, psychodynamische, systemische, humanistische sowie andere therapeutische Vorgehensweisen integrieren.
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Institut Dr. C. Gammer
Ich bin 1965 in Luzern geboren und aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung im pädagogischen Bereich habe ich eine systemische Therapieausbildung absolviert und bilde mich kontinuierlich weiter. So kann ich Ihnen aus einem breiten psychotherapeutischen Werkzeugkasten zur Seite stehen.
« Je besser wir uns selber kennen,
desto besser wird unser Leben »
( Irvin D. Yalom, US-amerikanischer Psychiater und Psychotherapeut )
Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das humanistische Menschenbild, das von der Fähigkeit des Menschen ausgeht, sich selbst zu erkennen, zu wachsen und sich konstruktiv zu verändern. Es ist mir wichtig, dass Sie sich bei mir wertgeschätzt fühlen und dass wir dort ansetzen, wo Sie gerade in Ihrem Leben stehen. Ich möchte einen Raum schaffen, in dem Sie Ihre Bedürfnisse, Ziele und auch Ängste offen und ohne Bewertung ausdrücken können.
- Tarife:
Einzelpersonen: 60 Minuten à Fr. 170.- (inklusiv Vor- und Nachbereitung).
Paare / Familien: 60 Minuten à Fr. 190.- (inklusiv Vor- und Nachbereitung). - Sitzungsdauer:
- Einzelpersonen: Die Sitzungen dauern in der Regel 60 Minuten. Das Erstgespräch dauert in der Regel 90 Minuten.
- Paare / Familien: Die Sitzungen dauern in der Regel 90 Minuten. Das Erstgespräch dauert in der Regel 120 Minuten.
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- Bei der ersten Sitzung sind die ersten 15 Minuten kostenlos.
- Die Bezahlung erfolgt per Rechnung oder bar vor Ort.
- Die Kosten für die psychologische Beratung werden nicht von der Krankenkasse übernommen.
- Bei Verhinderung muss der Termin 24 Stunden vorher abgesagt werden, um eine Verrechnung zu vermeiden.
